Rasen richtig pflegen

Wässern, Mähen und Düngen: Wer diesen Pflege-Dreiklang beherrscht, wird wenig Probleme mit seinem Rasen haben. Gerade im Sommer, wenn die Sonne unbarmherzig brennt, sind die nicht sehr tief wurzelnden Rasengräser von Trockenschäden bedroht. Je nach Wetterlage sollte dann ein bis zwei Mal pro Woche mit 10 bis 20 Litern pro Quadratmeter gründlich gewässert werden.

 

Beim Rasenmähen gilt die Ein-Drittel-Regel: Soll der Rasen vier Zentimeter hoch sein, muss er spätestens bei sechs Zentimetern Halmlänge wieder gemäht werden. Achten Sie dabei darauf, dass die Klingen Ihres Rasenmähers stets scharf sind. Anderenfalls entsteht ein unsauberes Schnittbild mit ungleichmäßig abgemähten und ausgefransten Blättern. 

 

Intensiv wachsende Pflanzen wie Rasengräser, die auch in kurzen Abständen geschnitten werden, brauchen viel Energie. Deshalb ist für einen schönen Rasen die Nährstoffversorgung im Sinne von Düngemitteln zu empfehlen. Schwächelt der Rasen, kommen schnell Unkräuter wie Löwenzahn durch, die sich dann nur wieder schwer entfernen lassen.

 

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Tipps zum Rasenmähen !

Ein zuvor schöner Rasen erscheint unmittelbar nach dem Mähen gelblich. Nach ein paar Tagen verstärkt sich dieser Eindruck, die gesamte Rasenfläche wird lückig, der Boden scheint durch. Der Rasen ist nicht mehr grün, sondern gelblich bis bräunlich, es bilden sich immer größere Lücken auf der Fläche, an denen kein Gras mehr steht. Die Ursache für das beschriebene Schadbild liegt in einem Mähfehler. In diesem Fall wurde der Rasen zu tief bzw. zu spät gemäht. 

 

Mähregeln:

Mähen Sie Ihren Rasen bitte niemals in der Mittagshitze, sondern eher in den Morgen- oder Abendstunden. 

 

Achten Sie bei Ihrem Mäher unbedingt auf scharfe Messer! Nur ein gut geschärftes Messer macht einen sauberen Schnitt. Stumpfe Messer erkennen Sie daran, dass die Schnittstelle an der Graspflanze ausgefranst ist und braun wird oder an der Schnittstelle lange Fasern zurückbleiben. 

 

Ein Rasen kann nicht oft genug gemäht werden!(1-2mal pro Woche) Je öfter Sie Ihren Rasen mähen, desto dichter wird er. Die Gräser werden durch den Schnitt zur Bestockung angeregt, sie bilden dadurch mehr Seitentriebe und die Grasnarbe wird dichter. Aber Vorsicht: Öfter heißt nicht tiefer mähen, die Schnitthöhe sollte 4 cm nicht unterschreiten! 

 

Es gibt keine Faustregel für die Häufigkeit der Schnitte. In Zeiten, in denen Ihr Rasen viel wächst, im Frühjahr z.B. sollte er oft gemäht werden, damit er nicht zu hoch wird. Die jungen Triebe brauchen Licht zum Wachsen, das bekommen Sie allerdings nur, wenn sie von den anderen Trieben nicht total beschattet werden. Lassen Sie Ihren Rasen daher nicht höher, als ca. 7 cm aufwachsen. 

 

Die optimale Schnitthöhe liegt bei ca. 4 cm, in heißen Perioden und in Schattenlagen bei ca. 5 cm. Der optimale Schnittzeitpunkt ist erreicht, wenn das Gras eine Höhe von etwa 6–7 cm, also etwa 2–3 cm über der optimalen Schnitthöhe hat. Länger sollte man den Rasen nicht wachsen lassen. Beim Schnitt ist es ratsam immer nur maximal ein Drittel vom Halm zu schneiden. Macht man dies bei 6 cm, wird das Gras eine Höhe von 4 cm erhalten.

 

Meistens ist man längere Zeit im Urlaub und der Rasen türmt sich förmlich im Garten. Dann braucht man Geduld, um es wieder auf die optimale Höhe zu bringen. Bitte „rasieren“ Sie Ihren Rasen nicht von heute auf morgen auf die Minimalstufe zurück! Durch einen Kahlschlag erreichen Sie nur, dass sich Ihre misshandelten Gräser in eine braune Fläche verwandeln. Besser ist es, langsam nach der 1/3 Regel zu arbeiten. Wenn man seinen Rasen schnell auf die gewünschte Höhe bringen möchte sollte man einfach alle drei Tage ein Drittel abmähen. Normalerweise ist man nach zwei bis maximal drei Durchgängen schnon wieder auf der alten Schnitthöhe angekommen.



Der einfachste Weg zu einem gesunden Rasen (Vertikutieren)

Ein gesunder Rasen braucht die richtige Pflege. Dies umfasst regelmäßiges Vertikutieren − einen Vorgang, bei dem Moos und Rasenfilz aus dem Rasen entfernt werden. Dadurch kann der Boden mehr Sauerstoff aufnehmen und der Rasen wächst schneller. Die beste Zeit zum Vertikutieren des Rasens sind das späte Frühjahr und der Herbst. 

 

Mähen Sie den Rasen vor dem Vertikutieren mit der geringsten machbaren Schnitthöhe – ideal sind vier Zentimeter. Der Boden sollte ausreichend trocken sein. Dies vereinfacht die Arbeit und schützt das Material. Beim Vertikutieren werden nicht ausreichend verwurzelte Halme herausgezogen. Daher sollte frisch gesäter Rasen nicht vertikutiert werden, die Wurzeln haben erst nach einigen Monaten Wachstum ausreichend Halt gefunden. Als Faustregel gilt, dass der Rasen mindestens drei Jahre alt sein sollte, bevor er das erste Mal vertikutiert werden kann.

 

Nach dem Vertikutieren sollte der Rasen gedüngt werden. Bei stark ausgedünnter Grasnarbe ist ggf. auch eine anschließende Aussaat ratsam.



Warum Aerifizieren ?

Aerifizieren ist eine wichtige Maßnahme zur Rasenpflege, die durchgeführt wird, wenn durch eine Bodenverdichtung der Luft- und Wasserhaushalt des Bodens gestört wird. Ursache für diese Verdichtungen sind sowohl die normale Nutzung der Rasenfläche, als auch die Witterungsbedingungen. Das regelmäßige aerifizieren hat einen entscheidenden Einfluss auf die gesunde Entwicklung, die Widerstandsfähigkeit und Qualität der Rasengräser während der gesamten Vegetationsperiode.

 

Anzeichen für eine Bodenverdichtung sind das Auftreten von Unkräutern wie Breitwegerich (Plantago major), verringerte Wasseraufnahmefähigkeit (Staunässe) und abnehmende Bestandsdichte der Rasengräser. Das Aerifizieren sollte in regelmäßigen Abständen immer dann durchgeführt werden, wenn die Witterungs- und Bodenbedingungen dies zulassen.

 

Generell sollte während der Wachstumsphase der Gräser aerifiziert werden, also in einem Zeitraum zwischen März und Oktober.



Für kräftigen Rasen regelmäßig Düngen

Eine regelmäßige und bedarfsgerechte Düngung des Rasens ist für die Nährstoffversorgung und damit für das gesunde Wachstum der Gräser besonders wichtig. Wann und wie oft Rasen düngen auf dem Programm steht, ist abhängig vom Rasentyp und wie häufig der Rasen gemäht wird. Für Gebrauchs- und Zierrasen werden jährlich 3 Düngezeitpunkte empfohlen: das Frühjahr, der Frühsommer und der Herbst. Damit das Düngen gleichmäßig und nicht zu hochdosiert erfolgt, empfiehlt sich die Verwendung von Langzeitdüngern.

 

Rasen düngen im Frühjahr

Die kalten Wintermonate stellen für den Rasen eine große Belastungsprobe dar. Damit sich die Gräser von diesen Strapazen erholen und für die neue Gartensaison stärken können, sind eine Düngung im März oder April sowie eine ausgiebige Frühjahrpflege ratsam.

 

 

Rasen düngen im Frühsommer

Zu dieser Jahreszeit findet die stärkste Bestockungsphase der Gräser statt, es entwickeln sich zahlreiche neue Triebe und die Grasnarbe verdichtet sich. Um diese Phase zu unterstützen und den sehr hohen Nährstoffbedarf der Gräser zu decken, sollten Sie den Rasen im Frühsommer und bei Bedarf auch noch einmal Anfang August ausreichend düngen. So wird sichergestellt, dass der Rasen sowohl für die intensive Sommerhitze gewappnet ist als auch den Herbst gut überstehen kann.

 

 

Rasen düngen im Herbst

Um die Nährstoffversorgung auch in der Winterzeit zu gewährleisten, empfiehlt sich eine erneute Düngung zum Oktoberende. Hierbei sollte auf einen hohen Kaliumgehalt des Düngers geachtet werden. Dieser Nährstoff macht die Gräser besonderes robust gegenüber der winterlichen Kälte.

 

Der Rasen sollte bei der Düngergabe trocken sein, damit die Granulate nicht an den feuchten Gräsern hängen bleiben. Verteilen Sie die benötigte Menge an Dünger möglichst gleichmäßig auf der gesamten Rasenfläche. Hierfür eignet sich am besten ein Streuwagen oder bei sehr großen Flächen ein Handschleuderstreuer. Damit sich der Dünger schließlich auch im Boden auflöst und für die Gräser verwertbar wird, ist eine zeitnahe Wässerung nach der Düngung erforderlich. Diese sollte, sofern kein natürlicher Niederschlag fällt, in 2 Gaben von 10 bis 15 l/m² erfolgen. Nach der Düngung sollte der Rasen 2 Tage lang nicht gemäht werden.

 



Der Weg zum moosfreiem Rasen

Die Ursache für Moos ist oft schlechter Wasserabzug durch verdichteten und zu schweren Boden, Schatten, Nährstoffmangel, ein ungünstiger pH-Wert (ideal wäre 5,5 bis 6,5) - aber auch zu tiefes Mähen. Das kurze Gras kommt mit der geringen Blattmasse einfach nicht gegen das schnell wachsende Moos an. Gründliches Belüften des Rasens mit einem sogenannten Aerifizierer und Zugabe von scharfem, mittelkörnigem Sand helfen gegen das unerwünschte Grün im Gras. Ein Kubikmeter Sand reicht für eine Fläche von 100 Quadratmetern.



Mulchmähen spart Zeit und Geld

Beim Mulchmähen wird das anfallende Schnittgut nicht in den Fangkorb transportiert, sondern verbleibt auf der Rasenfläche. Es wird von den rotierenden Messern fein zerhäckselt und rieselt anschließend in die Grasnarbe zurück. Wird das Schnittgut beim Mähen von der Rasenfläche entfernt, muss der grüne Teppich regelmäßig gedüngt werden.

 

Beim Mulchmähen verbleiben alle im Schnittgut enthaltenen Nährstoffe auf der Fläche und stehen den Gräsern im optimalen Mengenverhältnis zur Verfügung. Diese natürliche Düngung verläuft gleichmäßiger als mit einem Langzeitdünger: Statt drei Düngergaben pro Jahr bekommt der Rasen mit der Schnittgut-Rückführung rund 20 kleine Gaben natürlichen Düngers. Weiterer Vorteil: Da die Nährstoffe in organischer Form im Schnittgut gespeichert sind, werden sie nicht ausgewaschen und können das Grundwasser nicht belasten.

 

In der Summe beanspruchte das Mulchmähen sogar geringfügig weniger Zeit, weil der Fangkorb nicht regelmäßig geleert werden muss. Berücksichtigt man die Zeit, die man für die Entsorgung des Schnittguts braucht (Kompostieren, Biotonne), ist die Ersparnis noch deutlich größer.

 

Auch die finanzielle Ersparnis durch das Mulchmähen ist nicht zu verachten, da keine zusätzlichen Nährstoffe benötigt werden.

 

Fazit:

Durch die Schnittgut-Rückführung braucht man für die Rasenpflege weniger Zeit und Dünger. Der Rasen wird gleichmäßiger mit Nährstoffen versorgt, wirkt vitaler und zeigt einen frischeren Farbton. Auch der Boden unter der Grasnarbe ist biologisch aktiver. Eine stärkere Filzbildung ist nicht nachweisbar. Im übrigen ist das Mulchmähen auch eine Lösung für das Problem der Schnittgut-Entsorgung, das vor allem Besitzer kleinerer Gärten oft haben.



Effiziente & gründliche Säuberung mit Laubsaugern, & -häcksler

Fällt im Herbst das erste Laub von den Bäumen, bedeckt dieses häufig schon nach kurzer Zeit den gesamten Rasen. Das hat negative Folgen für den Garten, denn es kann im schlimmsten Fall zur Erstickung der Grasfläche kommen. Entfernt man das Laub allerdings rechtzeitig, beispielsweise mit einem Laubsauger, kann man sich auch im nächsten Frühjahr an einem saftigen, grünen Rasen erfreuen.

 

Doch Laubsauger haben vor allem Vorteile für den Menschen, denn das Laub kann, insbesondere wenn es vorher nass geworden ist, zur wahren Rutschfalle werden. Aus diesem Grund sollte man es gar nicht erst soweit kommen lassen und das Laub am besten im trockenen Zustand mit einem Laubsauger entfernen.

 

Weitere Vorteile bringt der Laubsauger oder Laubbläser für den Rücken, da das kurze Wegpusten mit einem solchen Gerät weitaus schneller und rückenschonender ist, als wenn man die gesamte Arbeit per Hand mit einem Rechen erledigen wollte. Wer einmal den Hof mit einem Rechen gekehrt hat, der weiß wovon wir sprechen.

Greift man zu einem der Modelle, die bereits einen integrierten Häcksler besitzen, kommt außerdem der Vorteil hinzu, dass das Laub direkt zerkleinert wird und man keine Platzprobleme mehr im Auffangbeutel hat.Ein weiterer Vorteil für den Garten ist der, dass man den Beutel mit dem zerkleinerten Laub direkt auf seinem Komposthaufen entleeren kann und die Kompostierung weitaus schneller vonstatten geht als normalerweise.



Service vor dem Saisonstart

Im Frühling kommt die Zeit, in der Ihre Gartengeräte wieder aus dem Winterschlaf erwachen.  
Das Motoröl bei benzinbetriebenen Geräten hat über den Winter an Schmierkraft verloren, deshalb sollte unbedingt ein Ölwechsel vorgenommen werden. Resttreibstoff verliert über den Winter die Zündfähigkeit - lässt man ihn im Tank, kann es Probleme mit dem Starten im Frühling geben. Auch das Mähmesser sollte vor dem ersten Einsatz unbedingt überprüft werden. Rissige Messer müssen in jedem Fall ausgetauscht werden und nicht vergessen: Messer schleifen.

 

Damit Sie für die Gartensaison gerüstet sind bringen Sie ihr Gerät vorbei. Wir erledigen den Rest.



Winterinspektionen für motorbetriebene Gartengeräte

Wie jedes Jahr bieten wir Ihnen wieder unsere bewährte Winterinspektion an, damit Sie im Frühjahr gleich wieder sicher und leicht durchstarten können. Damit Ihr Rasenmäher lange Jahre zuverlässig den Rasen mäht, braucht er regelmäßig eine Wartung.

 

Die Winter-Wartung des Rasenmähers verhindert, dass Schmutz, Minus-Grade, Korrosion und Treibstoffrückstände den Motor des Benzinmähers schädigen. Nur so startet Ihr Rasenmäher auch im nächsten Frühling problemlos!

 

Bringen Sie ihren Rasenmäher, Aufsitzmäher oder Rasentraktor während unserer Öffnungszeiten vorbei oder lassen Sie ihre Geräte zu günstigen Konditionen bequem von zu Hause abholen und nach erfolgter Inspektion wieder anliefern.



Kunstrasen (weniger Pflege)?

Naturrasen ist sehr aufwendig in der Pflege. Das ist ein Grund, warum sich viele Vereine für einen Kunstrasen entscheiden. Trotzdem sollten gewisse Pflegestandards eingehalten werden, um den Spielkomfort zu gewährleisten. Zu den regelmäßigen Pflegemaßnahmen gehören das Aufbürsten der Halme und die Entfernung grober Verunreinigungen wie etwa Laub oder Abfall.

 

Die passenden Pflegegeräte für den Kunstrasen können Sie bei uns kaufen. 

 

Für weiter Informationen sprechen Sie uns an.

 

 



Fadenkopf - Einfädeln in 30 Sekunden

Sie haben auch Schwierigkeiten beim einfädeln des Fadens. Dann brauchen Sie den Fadenkopf von Tiger.

Erhältlich in unseren Filialen.